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Präsidenten:
KV MMag. Elie ROSEN
Mag. Christof HABRES
 
Vizepräsident:
Dr. Otto BRUSATTI
Beiräte:
Dr. Judith GLAZER
Mag. Tamara SCHÄRF
Michael MALKIEL
Ruslana MALKIEL
Renate KOCZAN
Revisoren:
David DICKIE
Cyrus ADLER
 

 

Unsere Zielsetzungen
 

Präsident MMag. Elie Rosen

Gemeinsam mit Paul Gulda steht der Präsident der Jüdischen Gemeinde und der Chewra Kadischa Badens, MMag. Elie Rosen, auch dem Trägerverein des Zentrums für Interkulturelle Begegnung vor. Sein diesbezügliches Engagement kann dabei bereits auf eine „bewegte Vergangenheit” zurückblicken.

Bereits 1988 startete Rosen gemeinsam mit seinem Großcousin, dem Wiener Maler Georg Chaimowicz (1929–2003), eine Medienkampagne zur Rettung der vom Abbruch bedrohten Badener Synagoge, deren breites Echo im In- und Ausland den Abriss des Gebäudes buchstäblich in letzter Minute verhinderte. Im gleichen Jahr übernahm Rosen via facti auch die Organisation und Leitung des Bethauses der jüdischen Gemeinde. In den Folgejahren setzte er sich vor allem in der Öffentlichkeit engagiert für eine Erhaltung und Sanierung des Gebäudes aus öffentlichen Mittel ein.
1989 und 1998 konnte Rosen zunächst die Adaptierung des alten Bethauses erreichen. 1999 ins Ausland gegangen, übernahm er nach seiner Rückkehr zu Beginn des 2002 erneut die Leitung der jüdischen Gemeinde, intensivierte die Verhandlungen um die Renovierung der Synagoge und konnte diese schließlich zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Von 2002 bis 2005 war MMag. Rosen intensivst in Planung und Realisierung des Bauvorhabens eingebunden, sodass das Gebäude heute auch seine wesentliche Handschrift trägt.

Seine jahrelangen Recherchen und die – in der Badener Öffentlichkeit mitunter nicht sehr goutierten – Bemühungen um die Aufarbeitung der Geschichte der einstmals drittgrößten jüdischen Gemeinde Österreichs fanden in der Ende 2005 im Verlag Mandelbaum erschienen Publikation „Jüdisches Lebens in Baden – Von den Anfängen bis zur Gegenwart” ihren Niederschlag, die er den vertriebenen und ermordeten Mitgliedern seiner Gemeinde widmete. Seit jeher war es ein Ziel Rosens nicht nur das religiöse Leben innerhalb der Jüdischen Gemeinde zu fördern, sondern auch Impulse nach außen zu setzen und den interkulturellen Dialog zu fördern. Auf seine Initiative ist daher – nach erfolgter Renovierung der Synagoge – auch die Gründung des Zentrums für Interkulturelle Begegnung und Verständigung zurückzuführen.
Rosen ist neben den angeführten Tätigkeiten in Baden auch Mitglied des Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Wien sowie Vorsitzender des Senates II der Gleichbehandlungskommission beim Bundesministerium für Gesundheit und Frauen. Er lebt und arbeitet als Jurist in Wien und Baden.

Elie Rosen

Präsident Christof Habres

Geboren 1967 in Wien. Studium der Handelswissenschaft, Kommunikations- und Politikwissenschaft. Lebt und arbeitet als freier Journalist, Autor und Kunsthändler in Wien.

Paul Gulda

Vizepräsident Dr. Otto Brusatti

Der bekannte Radiomoderator und Musikwissenschaftler Dr. Otto Brusatti wurde in Zell am See geboren, und wuchs als Sohn eines Professorenehepaares in Baden auf. Nach seinem Studium der Musikwissenschaften, Geschichte und Philosophie machte er sich zuerst beim WDR in Deutschland einen Namen.

Anfang der 1980er kehrte er nach Österreich zurück und übernahm die Moderation der Ö1-Morgensendung "Pasticcio". Darüber hinaus wurde er als Gastgeber des "Klassiktreffpunkt" bekannt. In diese bekannte Kultursendung lädt Otto Brusatti regelmäßig bekannte Persönlichkeiten aus der Welt des Theaters und der klassischen Musik ein, diese präsentieren in Form eines Porträts ihre Lieblingsmusik.

Charakteristisch für Brusatti ist, dass er seine Sendungen immer live und ohne Notizen moderiert und seine Gäste durch seine unkonventionellen Fragestellungen von einer anderen Seite präsentiert. Seine große Leidenschaft ist es, sein Publikum mit der klassischen Musik vertraut zu machen. Diesem Streben kommt er auch bei seiner Unterrichtstätigkeit an der Universität Wien nach, wo er vergleichende Ästhetik unterrichtet. Seine Leidenschaft für Musik lebt er auch in seinen eigenen Publikationen aus, diese umfassen musikwissenschaftliche Bücher ebenso wie Belletristik, Lyrik und auch Hörbücher.

Otto Brusatti

Generalsekretärin Dr. Judith Glazer

1976 Matura BG/BRG Wien XVI, Maroltingergasse 69, neusprachliches Gymnasium
1984 Promotion zum Dr. med. univ. an der Med. Fakultät der Universität Wien, Turnusausbildung am Krankenhaus Tulln, Maria Gugging – Jus practicandi
1988 Notarzttätigkeit im Bezirk Tulln, I. Med. AKH Wien
1996 Schularztdiplom, Fortbildungsdiplom ÖÄK
2002 Ausbildung in psychosozialer und psychosomatischer Medizin
1991 Tätigkeit als Schulärztin am BG/BRG Baden, Biondekgasse

 
   

Unsere Zielsetzungen

Bildungsarbeit wie wir sie verstehen beginnt mit der Wertschätzung der eigenen Kultur, ist ein Austausch von Lebenserfahrungen, fördert Respekt und Verständnis zwischen Religionen und Kulturen, erkennt kulturelle Unterschiede als Bereicherung, hilft Vorurteile zu erkennen und abzubauen, bringt uns Lebenswelten anderer Kulturen näher, setzt auf Dialog und Toleranz als Beitrag für den Frieden weltweit.

Diese Ansprüche sollen mit all unserem Engagement in unserem Bildungsangebot und unseren Veranstaltungen umgesetzt werden. Die folgenden vier Schwerpunktbereiche sollen dabei den grundlegenden Rahmen für die laufende Arbeit bilden:

1.(Interkulturelle) künstlerische Veranstaltungen

• Konzerte
• Lesungen
• Kabarett-, Kleintheater- sowie Tanzaufführungen
• Ausstellungen

2. Fortbildung und Aufklärung im Bereich „Interkulturelle Sensibilisierung” / „Europa der Kulturen”

• Altersgerechte Informations- und Bildungsveranstaltungen über und themenbezogene Fahrten zu (insbesondere) den in Österreich und Europa ansässigen Minderheiten aus anderen Kulturen
• Entwicklung und Durchführung von Projekttagen und Unterrichtseinheiten für Schulen
• Vermittlung theoretischer und praktischer Grundlagen interkulturellen Lernens in Theorie und Praxis, in Alltag, Schule und Beruf durch ein entsprechendes Vortrags- Schulungs- und Seminarangebot für Lehrer und Multiplikatoren
• Mehrtägige Workshops zu einzelnen Kulturkreisen für Lehrer, Kindergärten und Schulklassen, in denen die ProjektleiterInnen (den Kindern auf spielerische Art) ihre Kultur vermitteln.
• Interkulturelle Lernwerkstätten (mehrtägig)
• Landeskundliche Informationen zu unterschiedlichen Kulturkreisen
• Fächerübergreifende Vermittlung von Wissen über Religionen, Lebensweisen, Sitten und Gebräuche

3. Förderung des Wissens um Wesen und Kultur des Judentums und der jüdischen Geschichte in Niederösterreich

• Vorträge und Seminare über und zu den Grundlagen des Judentums
• Vorträge, Seminare, Symposien zu jüdischer Geschichte
• Sprachkurse
• Seminarwochen nach dem Modell von „Limud”-Oxford”

4. Fortbildungsangebot: Erziehung zu gewaltfreier Kommunikation und Konfliktlösung

• Auswertung und Transfer der Methoden und Erfahrungen von Begegnung, Dialog und Kooperation mit dem Ziel Austausch und systematische Analyse in den drei beschriebenen Aufgabenfeldern der Friedenserziehung anzuregen und kontinuierlich zu fördern.
• Aktuelle Informationen zum internationalen Terrorismus und sonstigen Formen- und Ausprägungen extremistischer Betätigung
• Vorträge über Ursachen und Hintergründe gegenwärtiger und vergangener Konfliktherde
• Erprobung von Sensibilität und Solidarität in praktischen Projekten, interreligiösen und interkulturellen Gruppen, Peace Camps
• Vernetzung erzieherischer Projekte und Initiativen, die sich mit bereits erprobten und mit neu entwickelten Methoden befassen, durch die Konflikte verringert und die Zusammenarbeit gefördert werden kann
• Projekte zur Erforschung und Verdeutlichung des Missbrauchs von Religionen und der Strukturen von Fanatismus, Diskriminierung und Intoleranz
• Durchführung nationaler und internationaler wissenschaftlicher Konferenzen zum Thema Friedens- und Konfliktforschung und Förderung eines die Fachdisziplinen übergreifenden Dialoges in der Friedens- und Konfliktforschung

 
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